BULLETIN 294

 Studenten der UAA schildern die Realität von Aguascalientes in einem Dokumentarfilm.

  • In vier Kurzfilmen aus dem Bachelorstudiengang Film- und Audiovisuelle Künste erkunden die jungen Leute lokale Themen, die von der ländlichen Entwicklung bis zur sozialen Inklusion reichen.
  • Diese Momentaufnahme aus der Gesellschaft ist Teil des Hauptartikels in der University Gazette Nr. 171, die jetzt digital eingesehen werden kann.

Die Forschung an der Autonomen Universität von Aguascalientes beschränkt sich nicht auf die Labore; sie wird auch filmisch dokumentiert. In der kürzlich erschienenen Universitätszeitung Nr. 171 beleuchtet ein Artikel, wie Studierende ihr Augenmerk auf die lokale Umgebung richten, um Geschichten zu erzählen, die von einem ausgeprägten sozialen Bewusstsein und Empathie geprägt sind.

Ein gutes Beispiel für dieses Engagement ist die Arbeit der Studenten des vierten Semesters des Bachelorstudiengangs Film- und Audiovisuelle Künste, die im Rahmen ihrer akademischen Ausbildung vier kurze Dokumentarfilme entwickelt haben, die kürzlich im Auditorium Dr. Pedro de Alba gezeigt wurden.

Die präsentierten Produktionen sind „Der Herzschlag des Landes“ unter der Regie von Jazmín Rodríguez Gálvez, das die Ungerechtigkeiten und die Verletzlichkeit der lokalen Bauern aufzeigt; „Der Blumenzyklus“ von Sara Auzeta, eine intime Reise der Familientrauer; „Residuen“ von Jordi Patiño, das einem im Dienst verstorbenen Reinigungsarbeiter Tribut zollt; und „Augen der Seele“ unter der Regie von Rodrigo Cerdán.

Dieses neueste Projekt dokumentiert das Leben von „Augen Soul“, einer vielseitigen Musikgruppe aus blinden Menschen, die im historischen Zentrum von Aguascalientes auftreten. Cerdán erklärte dazu, dass das Ziel darin bestand, eine visuelle Präsentation zu schaffen, die sich auf die Musik und die Art und Weise konzentriert, wie die Mitglieder mit der Welt umgehen, „ohne dabei reißerisch zu sein oder Blindheit zu dramatisieren; im Gegenteil, es ging darum zu vermitteln, dass blinde Menschen ihre eigene Autonomie besitzen und dass Blindheit kein Hindernis für herausragende Leistungen darstellt.“

Dieser humane und interdisziplinäre Ansatz steht im Mittelpunkt des Leitartikels dieser Ausgabe mit dem Titel „Woran forschen Studierende?“. Der Bericht veranschaulicht, wie die Forschung an der Universität aus einem Bedürfnis, einer Fragestellung oder einer Realität des Umfelds entsteht. Dies zeigt sich beispielsweise im 10. CCEA-Forschungskolloquium, bei dem über 600 Studierende digitale Poster zu Themen wie psychische Gesundheit, Steuerhinterziehung beim Ticketwiederverkauf und dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Finanzwesen präsentierten, sowie im Delfín-Programm, in dem derzeit 58 Studierende der UAA an nationalen und internationalen Projekten zu Biodiversität, Biotechnologie und Arbeitsmedizin zusammenarbeiten.

Die Autonome Universität von Aguascalientes lädt die Universitätsgemeinschaft und die Öffentlichkeit ein, mehr über die Geschichten dieser Kreativen und Forscher in der neuen Ausgabe der Universitätszeitung zu erfahren, die ab sofort kostenlos über die offizielle Website abgerufen werden kann: https://www.uaa.mx/portal/comunicacion/publicaciones/gaceta-uaa/

 

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Ciudad Universitaria

Juli 2 2026